Das war eine Trainings-reiche Woche für mich hier. Candy verlässt mediaman Ende Oktober, weshalb sie uns zwecks Übergabe in ihre Welt von AdWords, RedDot, Hybris und Co. eingeführt hat. Interessant war da vor allem der Einblick in das RedDot-Projekt, da ich selbst schon eines konzipiert habe - was ist hier besser gelöst, wo gibt es noch Anregungen für mich?
Eine Schulung habe ich auch selbst gehalten, SEO Basics für unser Account Management und NewBizz Team. Das wichtigste und gleichzeitig schwierigste ist ja oft, den Kunden zu vermitteln, wie wichtig SEO schon zu Projektstart ist. Einen Relaunch ohne SEO-Maßnahmen fertig zu stellen und hinterher in Phase 2 ein SEO-Projekt nachzuschieben bedeutet meistens hohe Kosten und verzögerte Resultate. Im schlimmsten Fall sind wichtige Maßnahmen aufgrund bestehender Strukturen und IT-Umsetzungen garnicht mehr machbar. Und manchmal wird solch ein Projekt vom Kunden zwar geplant, aber nach dem Relaunch dann doch nicht direkt durchgeführt.
Eine interessante Unterhaltung hatte ich anschließend noch mit Candy und HuPing über Baidu. Ich hatte nach Details zu den Unterschieden zwischen Google und Baidu gefragt, da wir für beide Suchmaschinen SEM-Kampagnen anbieten.
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Marco Polo hatte Recht. Die Stadt ist wirklich schön, auch heute noch. Okay, wir haben nicht viel gesehen, genauer gesagt nur die Nordtempel-Pagode, den Garten der Politik des einfachen Mannes und die Pingjiang Road. Aber waren ja auch nur einen Tag dort.

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Nächste Woche ist Weihnachten! Zumindest fühlt es sich für mich gerade ein bisschen so an, denn ich habe heute beim Schneider eine Jacke und ein Kostüm bestellt und kann es kaum abwarten, sie abzuholen…

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Gerade bin ich fleißig am Pläne schmieden, was ich alles diesen Herbst noch sehen möchte hier. Das Wetter ist ja perfekt zum Reisen, wer weiß, wie lange noch…
Dieses Wochenende steht ein Ausflug nach Suzhou an. “Marco Polo nannte Suzhou mit seinen vielen Kanälen und Wasserwegen einst das ‘Venedig des Ostens’.” sagt mein Reiseführer. Für nächstes Wochenende hoffe ich, dass unser Trip ins Gelbe Gebirge endlich klappt. Und dann kommt Peking dran, für ein verlängertes Wochenende, an dem ich die verbotene Stadt, die chinesische Mauer und das neue mediaman-Büro besichtigen werde 
Lang hat’s gedauert bis ich einen Drachenboot-Club gefunden habe, bei dem ich mal mitpaddeln kann. Ich bin schließlich im Land des Drachen, wo das Drachenbootfahren erfunden wurde. Und auch, wenn sich zwei sportlose Monate gerade ziemlich rächen, hat es einfach riesigen Spaß gemacht, mal wieder in einem Boot zu sitzen!

Das Shanglong Dragon Boat Team Shanghai ist ein gemischter Club aus chinesischen und ausländischen Shanghainesen. Jeden Sonntag treffen sie sich um 8 Uhr morgens, um mit einem Bus zum Shanghai Water Sports Center am Dianshan See zu fahren, der etwas ausserhalb des Stadtzentrums gelegen ist (zu sehen auf meiner Google-Karte).
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Im Moment ist hier so perfektes Wetter, dass es mich in jeder freien Minute einfach nur raustreibt. Klare Luft, milder Wind und Sonnenschein - so kann man den Herbst wirklich als schönste Jahreszeit bezeichnen! Den Chinesen scheint es auch so zu gehen, weshalb ich mit meiner kleinen Kamera schon ein paar nette Schnappschüsse machen konnte.

Mehr Bilder gibt’s auf meinem Shanghai-Album bei Flickr…
Hier mal ein paar Bilder vom Zhongshan Park, in dem ich am Sonntag war. Etwas orientierungslos hab ich erstmal den Eingang nicht gefunden und bin dann im hinteren Teil gelandet, wo ich gleich eine Show erleben durfte: Ballettanzende und singende Chinesen, sehr geil. Den Gesang der “Dame” konnte ich mir allerdings nicht lange anhören, der war schon sehr schrill…

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Ja ich hab mich getraut und bin zu einem Friseur gegangen, einem chinesichen. Louise Lu, der Stylist vom m.i.c. Salon im Channel One Shopping Center hatte die Ehre, mal blonde Haare zu schneiden
Ich finde ja immer noch etwas ungewohnt, dass in scheinbar allen Läden hier auf drei Kunden ungefähr dreissig Angestellte kommen. Der freundliche Chinese an der Tür konnte zwar auf meine Frage, ob er Englisch spricht, nicht antworten, winkte mich aber sofort hinein und plötzlich wimmelten ganz viele Chinesen um mich herum und wollten mich garnicht mehr gehen lassen…
Zum Glück konnten sie dann doch auch ein bisschen Englisch. Ich habe dann also erstmal eine Haarwäsche bekommen mit wunderbar langer und wohltuender Kopfmassage - das könnte ich echt jeden Tag haben - und dann gings los.
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Gestern vormittag war es leer auf den Straßen Shanghais. So ungewöhnlich leer, dass mich jeder Gemüsehändler angesprochen hat in der Hoffnung, wenigstens ich würde etwas kaufen. Die meisten Menschen sind verreist oder saßen vor dem Fernseher - China feierte den 60. Jahrestag seiner Republik. Dieser Tag ist nach dem chinesischen Neujahr der höchste Feiertag des Landes und wird gefeiert mit einer Woche Ferien und der größten Militärparade, die es je gab.
Die ganze Stadt ist behängt mit Fahnen. Über 6.5 Millionen Blumen schmückten allein die Innenstadt von Shanghai. Am Abend gab es in mehreren Distrikten Feuerwerke. In der Metro wurden Fähnchen verteilt und statt der üblichen Werbeflimmern wurde auf den Monitoren die Parade übertragen. Für die Feuerwerke war das Wetter hier in Shanghai leider viel zu schlecht, aber ich habe mir die Parade im Fernsehen angeschaut. (weiterlesen…)